Essen-Schönebeck ist ein Stadtteil der Stadt Essen im Stadtbezirk IV Borbeck mit 9944 Einwohnern. (Stand: 30. September 2017) Er hat eine Gesamtfläche von 3,31 Quadratkilometer und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 82 Metern über NN. (Koordinaten: 51° 27' 20'' N, 6° 56' 18'' O) Es handelt sich um einen Grünlagen-Wohnvorort an der nordwestlichen Stadtgrenze Essens, zu Mülheim an der Ruhr gewandt. Er liegt auf der zweithöchsten Anhöhe Essens (nach dem Pastoratsberg von Essen-Werden), über dem Mühlbachtal.
Schönebeck gehört seit alters her zu Borbeck, einer Großstadt in der Großstadt Essen. Borbeck mit allen Stadtteilen, hat ca. 100.000 Einwohner und wurde erst am 01. April 1915 nach Essen eingemeindet. Hervorzuheben für Schönebeck sind die Grünanlagen Schönebecker Schlucht, das Winkhauser Tal und das Mühlbachtal. In Schönebeck befindet sich ein großes Seniorenstift, das ehemalige Kloster Emmaus. Botschafter für Schönebeck ist seit Jahrzehnten das Schönebecker Jugend-Blasorchester, das mit großem Erfolg, auch international, konzertiert.
Markant ist die Ansiedlung der Versorgungsstruktur an die Grenzen Schönebecks, da es in der Ortsmitte kaum noch Geschäfte gibt. Die Kirche der katholischen Gemeinde St. Antonius Abbas bildet mit dem markanten Kirchturm, von weitem sichtbar, das Zentrum Schönebecks.  

Zu keiner Zeit seines Bestehens erreichte Schönebeck jemals gemeindepolitische Eigenständigkeit. Es stand immer in Abhängigkeit zu größeren Ortsgebilden. Bis zum Jahre 1200 nannte man unsere Heimat Mallingforst, um 1550 Ackergemarkung Schönebeck, zu Bedingrade gehörend, 1823 Dorfschaft Schönebeck, 1850 Bauernschaft zu Borbeck gehörend. Für die Erschließung Schönebecks war die Entwicklung Borbecks und des Stiftes Essen ausschlaggebend.
Von besonderer Eigenart ist die Lage unserer Heimat auf den Höhen und an den Hängen eines Ausläufers des Ardeygebirges, das nördlich von Schönebeck in die niederrheinische Tiefebene abfällt. Eiszeitliche Schmelzflüsse und Geröllmoränen zerfurchteten das ursprüngliche Land. Dadurch bildete sich eine nach Nordwesten flach auslaufende Hügellandschaft. Ein etwa von Soest über Dortmund bis in unsere Heimat verlaufender Höhenzug ist das Ardeygebirge. Sumpfige Täler, von Quellflüssen durchzogen, die dem Emscher Bruch zustrebten, sind die Urheimat. Wann der Mensch zum ersten Mal diesen Boden betrat, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Die Flüsse Lippe, Emscher, Ruhr und Wupper waren als Nebenflüsse des schon früh befahrenden Rheines, für die Erschließung des von ihnen begrenzten Lebensraumes von entscheidender Bedeutung.
Erst von der christlichen Zeitrechnung an, werden die Geschehnisse deutlicher. Im ersten Jahrhundert siedelten im Raum zwischen Emscher und Ruhr die
Ripuaren, d.h. "am Rheinufer wohnend". Als die Sachsen im 2. und 3. Jahrhundert nach Süden vordrangen, besetzten sie das Land nördlich der Lippe. Die dort ansässigen Stämme unterwarfen sich oder wichen nach Süden aus. So gerieten die zwischen Lippe und Emscher lebenden Brukterer in das Land zwischen Emscher und Ruhr. Ebenfalls um diese Zeitrechnung drängten die Niedersachsen von Norden kommend nach Süden vor und verdrängten die dort angesiedelten Borchtearen auch in den Raum zwischen Emscher und Ruhr.
Über Lippern - Lirrich - Vondern erreichten die Borchtearen an der Bortbeki, etwa am heutigen Weidkamp, den Borbecker Raum und erweiterten die von den Ripuaren begonnenen Rodungen zu einem festen Stützpunkt, der zum Oberhof Bortbeki wurde. Die Ripuaren errichteten etwa am heutigen Krämerplatz am Kronenberg den Oberhof "Irancsel", später Ehrenzell. Zwei sich im Laufe der Jahrhunderte gebildete Hellwege waren die ersten Landverbindungen. (1. von Wesel nach Paderborn durch den Oberhof Bortbeki, 2. von Werden nordwestlich Essen durchquerend.) Im Schnittpunkt dieser Wege, dem Viehof, gründete der Hl. Altfried als 4. Bischof von Hildesheim
im Jahre 860 auf seinem Gut "Astnide" ein Damenstift.

Mit ihm entwickelte sich der Marktflecken Essen. Das Stift befand sich in unmittelbarer Nähe der erbauten Quintinus-Kapelle, nahe dem heutigen Kreuzgang; diese Kapelle, die erst im Jahre 1817 abgebrochen wurde, ist der Vorläufer der Essener Domkirche. Erste Äbtissin war die Schwester des Hl. Altfried, Gerswida. Otto der Große gab dem Stift und den Stiftsdamen Immunitätsschutz, vor allem der Äbtissin. Daher hatte der Adel dieses Frauenstift zur standesgemäßen Erziehung und Versorgung seiner Töchter gewählt. Die Höchstzahl der dem Essener Damenkonvent angehörenden Kanonissen wurde im Jahre 1292 mit 27 erreicht. Das Bild zeigt das Stiftswappen. Es ist über der Eingangstür von Schloss Borbeck zu sehen. Durch Schenkung Kaiser Ottos dem Großen erhielt das Stift Essen am 01.03.966 auch den Oberhof Ehrenzell, auf dessen Gebiet später die Kruppsche Fabrik lag.

Durch Schenkung Kaiser Ottos dem Großen erhielt das Stift Essen am 01.03.966 auch den Oberhof Ehrenzell, auf dessen Gebiet später die Kruppsche Fabrik lag. Die letzte Äbtissin war Maria Kunigunde Prinzessin von Sachsen (1776 - 1803), Tochter des Kurfürsten Friedrich August von Sachsen, des Königs von Polen und der Erzherzogin Maria Josephine von Österreich. Um den Stiftshof siedelten sich mit der Zeit die Bediensteten des Stiftes an, die Diener, Kammerfrauen, Kämmerer, der Hofmarschall, die Kutscher und eine vielzahl handwerklicher Betriebe und Bauern. Im Jahre 1244 erhielt die ganze Stadt eine starke, hohe Mauer zum Schutz gegen Überfälle. Die Bürger übernahmen die Verteidigung des Stiftes. Später hatte die Äbtissin ihre Residenz im Schloss Borbeck. Das Schloss glich ebenfalls einer befestigten Burg und ist heute noch ringsum von Wasser umgeben. Der Unterhalt derartiger Stifte kostete viel Geld. Die um das Stift angesiedelten Höfe mussten in jeden Fall an das Stift Abgaben entrichten. Mehrere Bauernhöfe bildeten mit einem Oberhof zusammen eine Hofesgemeinschaft. So gehörten zum Oberhof Borbeck 28 Unterhöfe. Das Stift Essen wiederum besaß 25 solcher Oberhöfe.
Der Besitzer eines Oberhofes führte den Titel Schulze oder Schulte. Er übte im Namen der Äbtissin die Gerichtsbarkeit über die Unterhofbauern aus. Die Oberhöfe waren für die ordnungsgemäße Abgabe der Unterhöfe verantwortlich und waren selbst abgabefrei. Neben Abgabe der Naturalien waren auch noch Dienstleistungen zu verrichten. Die Besitzer der Oberhöfe wurden mit der Zeit mächtige Herren, das Stift aber verarmte mehr und mehr. Mit der Einrichtung der Ober- und Unterhöfe war die Kernzelle unserer Heimat geschaffen. Sie hieß um die Jahrtausendwende "der Mallingforst"

Mit Beginn des 12. Jahrhunderts erreichte die "Dritte Siedlungsperiode" des Stiftes Essen ihren Höhepunkt. Zum Oberhof Borbeck gehörend gründete sich als erster Stiftshof in unserem Heimatbereich der "Wulfshof an der schönen Beke". Er lag in dem Wiesental, das von der heutigen Schluchtstraße durchschnitten wird. Von ihm leitet sich die Gemarkungsbezeichnung "Schönebeck" ab.
 

An der "Bahe", dem heutigen Mühlenbach, siedelten sich die Stiftshöfe "Herbrugghen und Bückmann" heute Unterharnscheidt Hof an. Das noch erhaltene Stiftsregister des Jahres 1266 führt namentlich 42 Unterhöfe auf, die in den Gemarkungen Bortbeke, Bethingrota, Vrytrope, Dellwik, Gerschede, Vogelheme, Boucholt, Lyrrich und Aletorpe angesiedelt waren. Zu dieser Zeit zählte Schönebeck noch zu "Bethingrota". Die Zehntliste des Stiftes Essen aus dem Jahre 1400 nennt außer den vorgenannten drei Höfen noch folgende: Kaltehove, Schuirmann, Erlemann, Ardelhütter und Ardyer. In weiteren Urkunden sind die Namen Voss, Vonnemann, Brinkmann, Lohmann, Paus, Püttmann zu lesen. Weiterhin wohnte in der Gemarkung ein Waffenschmied namens Dionysius Dickmann. Aus der Stiftsurkunde von 1450 geht hervor, dass der Stiftskanonikus Herbrugghen an der Bahe eine Stiftung errichtete, deren Ertrag ein Priesterstudent erhält. Aus dieser Zeit sind auch die Namen: Leggewie, Kämper, Ardelmann, Pollerbeck, Kiekut und Brahms erwähnt. Im Unabhängigkeitskrieg, Ende des 15. Jahrhunderts zwischen Holland und Spanien, bezogen beide Heere in unserer Gegend Winterquartier und fügten den ansässigen Bauern erhebliche Schäden zu.

In einem, im Besitz der Familie in der Weide befindlichen Kaufvertrag aus dem Jahre 1775 ist zu lesen, dass der Kötter Dietrich Ardeyer, genannt in der Weye, von dem Bauern Gerit Schuirmann den "Liesenkotten an der Weye" und vom benachbarten Bauern Jäger 4 Morgen Land kaufte. 1791 wurde am Rande von Schönebeck vorbei die erste feste Straße gebaut. Sie führte von Frintrop zum Fliegenbusch und mündete dort in den alten Hellweg ein, der von Wesel kommend, am Schloss vorbei durch Essen bis Paderborn verlief. Die heutige Schlossstraße ist ein Teil des alten Hellwegs. Die neugebaute, feste Straße wurde zuerst Kunststraße, später alte Landstraße genannt und heißt heute Frintroperstrasse. Das Stück Straße von der Einmündung "Aktienstraße" bis zum Fliegenbusch hieß bis zur Eingemeindung Borbecks nach Essen im Jahre 1915 Oberhausener Straße. Am Knotenpunkt Fliegenbusch stand ein Kreuz. Der Wirt der gegenüberliegenden Wirtschaft (damals Hausmann, heute ein Neubau) nannte man darum einfach den "hilligen Bur".
Die Selbständigkeit des Stiftes Essen schwand mehr und mehr und nahm 1803 ihr Ende. Mit der steigenden Macht Preußens vollzog sich der Übergang des Stiftes ohne politische Umwälzung. Aber man hatte nicht mit Napoleon gerechnet. In Absprache mit dem Wiener Hof war ihm der Besitz "Berg und Cleve ostwärts des Rheins" zugesprochen worden, woraus er das Großherzogtum Berg bildete.

Im Jahre 1806 beanspruchte er plötzlich auch das Stift Essen, dass von alters her zu Cleve gehörig. Die Macht des Preußenkönigs wurde gebrochen und Napoleons Schwager Mürat nahm das Stift in Besitz und schuf eine neue Ordnung. Die Bürgermeistereien wurden aufgelöst und das Stiftsgebiet in vier Municipalitäts-Bezirke oder Mairien aufgeteilt. "Essen, Altenessen, Borbeck und Steele". Zur Mairie Borbeck gehörten das Kirchdorf Borbeck, Bedingradt, Müllhoven, Frintrop, Dellwig, Gerschede, Vogelheim, Bochold, Lippern, Lirich und die sogenannte Dreibauerschaft: Holsterhausen, Altendorf und Frohnhausen. Die Mairie Borbeck hatte zu dieser Zeit 1938 Einwohner. Der erste Maire (Bürgermeister) von Borbeck, war der Gutsherr von Haus Berge, Christian Joseph Philipp Leimgardt. 

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig, die den Untergang Napoleons besiegelte, ergriff der Preußenkönig durch Cabinetorder vom 18. November 1813 wieder Besitz vom Großherzogstum Berg und führte die preußische Landordnung ein. Bei allen Wirren des Geschehens war von Schönebeck keine Rede. Doch bald machte es sich bemerkbar. Kohle und Eisen waren auf dem Vormarsch. In Schönebeck wurde seit langer Zeit Kohle geschürft. Man förderte sie durch horizontale Stollen in den Berghängen zu Tage. Die Entwicklung war geruhsam, wie es auch die Bevölkerungsstatistik des Jahres 1832 deutlich macht. In 47 Anwesen, meistens Kotten, wohnten 317 Einwohner. Doch von welcher Art waren die beiden Betriebe. Der Bedarf an Kohle für Hütten und Gießereien stieg gewaltig. Viele Schürfrechte waren bereits vergeben. Da die Gebr. Haniel für ihre Hütte in Sterkrade immer mehr geeignete Kohle benötigten, erwarben sie die noch freien Schürfrechte in Schönebeck. Es war bekannt, dass unter einer 100 Meter mächtigen Mergelschicht hervorragende Kohle lagerte, jedoch hatte es bisher noch keiner gewagt, diese zu durchstoßen.

Wie Vieles oftmals zur rechten Zeit kommt, so geschah es auch hier. Die Dampfmaschine wurde erfunden! Die Gebr. Haniel erkannten ihre Chance, beschafften eine Dampfmaschine und gingen ans Werk. Franz Haniel riskierte alles. An der Ecke Schönebeckerstraße/Ardelhütte teufte er zunächst den Schacht Franz ab, der aber infolge seines zu geringen Querschnittes die gestellte Aufgabe nicht erfüllte. Ein vorsorglich gleichzeitig niedergebrachter zweiter Schacht erreichte die Kohle. Im Jahre 1833 wurde in Schönebeck zum ersten Mal, für den gesamten Bergbau richtungsweisend, die bis dahin unerreichbare Kohle zu Tage gefördert. Schnell stellte sich heraus, dass auch der zweite Schacht nicht den Anforderungen entsprach. Kurz entschlossen wurde ein dritter Schacht abgeteuft, der als Schacht Kronprinz in Betrieb genommen wurde, von 1842 bis 1911 still lag, dann aber wieder bis zu seiner endgültigen Stilllegung im Jahre 1961, ununterbrochen in Betrieb war.

Zwischenzeitlich wurde 1838 an der Altstraße der Schacht "alte Wolfsbank" abgeteuft, der aber schon bald, infolge nicht zu dämmenden Wassereinbruchs, wieder still gelegt werden musste. Bei der Wiederinbetriebnahme von Schacht Kronprinz im Jahre 1901 ergaben sich Schwierigkeiten. Durch Gesetz war bestimmt worden, dass jede Zeche einen Bahnanschluss haben muss. Der Mülheimer Bergwerksverein, inzwischen Eigentümer der Zeche Kronprinz, lösste das Problem durch den Bau einer Drahtseilbahn über das Wiesental Liesenkotten - Pollerberg bis zur Umschlagstelle bei Unterharnscheidt. Diese Bahn war aber nur kurz in Betrieb. 

Bis zu dieser Zeit im Jahre 1832 lebten die 317 Schönebecker in der Hauptsache von den Erträgen ihrer Scholle und den Einkommen aus handwerklicher Nebenbeschäftigung. Durch die einsetzende Bevölkerungszunahme regte sich auch der Geschäftssinn. Nebenbeschäftigung wurde zum Hauptberuf. Einige Kötter machten aus ihrer besten Stube ein Lädchen, wieder andere schenkten in Nebenräumen Bier aus, das in Kellern lagerte und in offenen Kannen abgezapft wurde. Diese "Schankstätten" nannte man im Volksmund "Püffken". Die Mehrzahl dieser Wirtschaften ist eingegangen und nur wenige entwickelten sich zu gern besuchten Gaststätten. Vieles wandelte sich, aber nicht die Schönebecker Lebensart. Die Hinzugekommenen fanden sie beachtenswert, schlossen sich ihr an und gaben ihr auch neue Impulse. Es wurden Vereine mit den verschiedensten Interessen gegründet. Eine "Schweinelade", die bei Schweineverlust Unterstützung gewährte, der Leseverein, der kulturellen Belangen diente und ein Schützenverein, der dem Geselligkeitsbedürfnis Rechnung trug, jedoch vor allem die Pflege des Heimatsgedankens zu seinem Hauptanliegen machte. Er hatte den meisten Zuspruch. Die jährlich gefeierten Schönebecker Schützenfeste waren zur damaligen Zeit der einzige Höhepunkt des örtlichen Erlebens. Im Laufe der Zeit wurden auch die Straßenverhältnisse zum Problem, denn die alten Fahrwege waren dem Verkehr nicht gewachsen. Essener und Mülheimer Kaufleute gründeten zum Zwecke des Straßenausbaus eine Aktiengesellschaft. Die im Jahre 1839 dem Verkehr übergebene Aktienstraße bewährte sich gut und behielt ihren Namen bis heute. 1846 wurde die "Rheinische Bahn", die Schönebeck im Süden berührt, in Betrieb genommen. Diesem Bahnbau fielen die Höfe Schuirmann und Brahms zum Opfer und die Höfe Unterharnscheidt und Schulte-Herbrüggen verloren ihren Reiz. Auch die Errichtung einer Schule wurde zu einem dringenden Problem, das im Jahre 1851 durch den Bau einer bescheidenen, einklassigen Schule seine Lösung fand.

Im Jahre 1901 erhielt Schönebeck die erste evangelische Schule, an der Ecke Aktienstraße und Lautstraße gelegen, die im Krieg 1939/45 durch Bomben völlig zerstört wurde. Zur gleichen Zeit siedelte sich im östlichen Bezirk, am Schultenbusch, eine Brauerei an, die ein vorzügliches Bier braute. Infolge der Rationalisierung schloss sie 1918 wieder ihre Pforten. Das Gelände wurde danach von der EVAG und der Kellerei Stumpf genutzt. Heute ist an dieser Stelle Edeka Burkowski und eine neue Eigenheim-Siedlung. Am Fliegenbusch, im Hintergelände der alten Post, ließ sich eine Lumpenfabrik nieder, die auch längst nicht mehr besteht. Im Jahre 1915 verlor Borbeck, bis dahin größte Landgemeinde Preußens, durch Eingemeindung in den Essener Stadtverband seine Selbständigkeit. Nach dem Weltkrieg 1914/18, der anschließenden Wirtschaftskrise und  hoher Arbeitslosigkeit, konnte nun ein alter Plan in die Tat umgesetzt werden. Schon lange war im Essener Nordwesten eine zentrale Friedhofsanlage dringend erforderlich. Das 40 ha große, zusammenhängende Gelände zwischen den Eisenbahndämmen und der Heißener Straße, Teile der Höfe Schulte-Herbrüggen, Unterharnscheidt und Pollerberg, wurden zum Terrassenfriedhof gestaltet.

Die Glocke für St. Antonius Abbas wird 1926 durch Schönebeck gefahren. Ebenfalls 1926 wurde der Friedhof fertiggestellt und konnte genutzt werden. Da Schönebeck zum reinen Wohngebiet erklärt wurde und nur kleine Industriebetriebe im Randgebiet ansässig sind, wurde Schönebeck zu einem bevorzugten Wohngebiet ruhesuchender Menschen. Keine Häusermeere erdrücken uns. Möge es noch lange so bleiben! 

Rundenwett-

kämpfe
2018 / 2019

KK/LG-Auflage

1. und 2. 

Mannschaft
17.11.2018

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